Sulzer Innotec auf einen Blick
Sulzer Innotec baut auf eine über fünfzigjährige Tradition
Geschichte
Ende der 40er-Jahre waren mit dem Einstieg in die Gasturbinen-Entwicklung neue Technologien gefragt, über die der Sulzer-Konzern damals nicht in genügendem Mass verfügte. So wurde mit der Schaffung von zentralen Stellen für Werkstoffe und Strömungstechnik der Grundstein für die künftige Konzernforschung gelegt.

50er-Jahre (Gasturbine):

  • Materialprüfung
  • Strömungslabor
  • technische Physik
  • Formfestigkeit
  • Schwingungen und Akustik

Mit dem Einstieg in die Kernphysik und Reaktortechnik in den 50er- und 60er-Jahren wurden weitere Fähigkeiten aufgebaut, insbesondere auf den Gebieten Festigkeit und Materialverhalten, Prüftechnik sowie Trenn- und Mischverfahren. Aus letzteren ging die Abteilung Verfahrenstechnik hervor, die Vorgängerin der heutigen Sulzer Chemtech.

60er-Jahre (Hüftgelenke, Reaktor- und Verfahrenstechnik):

  • Metallkunde
  • Finite-Element-Analyse

Anfang der 70er-Jahre leistete Sulzer mit seiner gut ausgebauten Werkstoffabteilung entscheidende Unterstützung bei der Entwicklung künstlicher Hüftgelenke, dem Anfang von Sulzer Orthopädie und später Sulzer Medica. Etwa zur gleichen Zeit begann die Entwicklung eines thermischen Spritzverfahrens – des Plasmaspritzens – zum Aufbringen von Schichten auf Werkstoffe. Dies war der Einstieg in die Oberflächentechnik, die heute als Sulzer Metco einen wichtigen Pfeiler der neuen Strategie des Industrieteils von Sulzer bildet.

70er-Jahre (Oberflächentechnik):

  • Tribologie
  • Kavitation
  • Laser-Messtechnik
  • Bruchmechanik
  • erste CAD-Studien
  • thermisches Spritzen GT-Schaufeln
  • numerische Simulation CFD
  • Biotechnologie

In den 80er-Jahren wurden aus Gründen der Diversifizierung zahlreiche Möglichkeiten für neue Produkte und Prozesse untersucht. Das „Mikrogiessen“, ein formgebendes Auftragsschweissen mit Robotertechnologie, und das Isothermschmieden werden heute erfolgreich in der Fertigung eingesetzt. Als neues Produkt steht das viel versprechende Brennstoffzellen-Projekt Sulzer Hexis kurz vor der Kommerzialisierung.

80er-Jahre (HEXIS, Biofilter, Reinkohletechnik, Robotik):

  • Computeranwendungen
  • Isothermschmieden
  • Laser (mit EPFL)
  • Glasmetall

90er Jahre (New Ventures):

  • Mikroguss
  • Werkstofff-Modellierung
  • Mehrkörpersimualtion
  • Informatik und Diagnose
  • Biowerkstoffe/Tissue Engineering
  • Composites

1990 wurde die Konzernforschung in die Sulzer Innotec übergeführt, neu strukturiert und vermehrt auf die Bedürfnisse der Geschäftseinheiten ausgerichtet.

Bereits 1994 begannen die Vorbereitungen für den Aufbau eines neuen Bereiches zur Erarbeitung einer neuen Kerntechnologie Biowerkstoffe, die sich unter anderem erfolgreich mit Wachstumsfaktoren beschäftigte. Anfang 2000 wurde dieser Zweig an Sulzer Medica abgetreten und bildet heute einen wichtigen Grundstein der neuen Division Biologics bei Zimmer AG.

1993 wurde Sulzer Innotec in eine Aktiengesellschaft übergeführt, deren Kapital voll im Besitz der Sulzer AG war. 1999 erfolgte dann die Rückintegration in die neu gebildete "Sulzer Markets and Technology AG". Seither wird Sulzer Innotec als Abteilung dieser Geschäftseinheit geführt.

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Source: http://www.sulzerinnotec.com/de/DesktopDefault.aspx/tabid-45/83_read-195/usetemplate-PrintPage/
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