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| Schadensanalysen |
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Schadenfälle entstehen oft durch Konstruktions- oder Fertigungsfehler bzw. unerwartete Betriebszustände (Anfahren, Stillstandsphasen etc.). Wegen des komplexen Zusammenwirkens chemischer, mechanischer und thermischer Einflüsse ist eine Beurteilung des Schadensablaufs oft erst durch eine vertiefte Schadenanalyse möglich.
Wir, ein Team von 15 erfahrenen Spezialisten aus verschiedenen Fachgebieten, helfen Ihnen, Schäden zu vermeiden, indem wir der Ursache von Werkstoffproblemen und Schadenfällen auf den Grund gehen.
Ursachen von Schäden
Häufig liegt die Ursache für einen potentiellen Schaden schon in der Auslegungsphase oder bei der Fertigung durch falsche Einschätzung der effektiven Betriebsbelastungen oder der Korrosivität des Einsatzmediums, bzw. durch ungeeignete oder falsch ausgeführte Fügeverfahren, z.B. Schweissen, oder Oberflächenbehandlungen, wie Härten, Schleifen, Beschichten. In der Folge entstehen im Betrieb Schäden durch Korrosion, Verschleiss oder mechanische Überbelastung bzw. eine Kombination verschiedener Schädigungsmechanismen.
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Ermüdungsbruch an einem Gewindebolzen niedriglegiertem Stahl ausgelöst durch Korrosion |
Methoden der Schadenanalyse
Je nach Art und Bedeutung des Schadens wird, meist zusammen mit dem Kunden, ein angepasstes Untersuchungsprogramm definiert, um die Schadensursache zu klären. Neben der visuellen und mikroskopischen Beurteilung wird häufig das Gefüge oder die Bruchfläche genauer untersucht. Es steht ein umfassendes Instrumentarium zur Verfügung, um Proben bezüglich chemischer Analyse, physikalischer und mechanischer Eigenschaften zu charakterisieren. Oft sind auch kleinste Mengen von Korrosionsprodukten, Belägen oder Fremdstoffen zu analysieren. Für grosse Schadenteile können Informationen auch vor Ort und zerstörungsfrei gewonnen werden, z.B. durch Kunststoffabdrücke oder Rissprüfungen.
Schadensverhütung
Ziel jeder Schadensanalyse ist es, den Schadensmechanismus zu erkennen und daraus Massnahmen für die künftige Vermeidung von Schäden abzuleiten. Es kommen konstruktive Modifikationen, die Wahl eines anderen Werkstoffs oder einer Beschichtung oder andere bzw. optimierte Fertigungsverfahren in Frage. In einigen Fällen lässt sich auch durch eine Anpassung der Betriebsbedingungen (z.B. Absenken der Temperatur, Reduktion der Strömungsgeschwindigkeit oder Entfernung aggressiver Bestandteile aus dem Medium) die Auslösung eines Schadens vermeiden. Die Gruppe Schaden- und Werkstoffanalytik bietet zudem Kurse und spezifische Seminare zu Themen im Bereich Schadensanalyse, Schadensverhütung und Werkstoffwahl an.
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Spannungsriskorrosion an einem Spritzgussteil aus dem Kunststoff Polykarbonat durch Einwirkung organischer Lösungsmittel |
Selektive Korrosion an einem Pumpengehäuse aus Duplexstahl in einer Rauchgasreinigungsanlage |
SWA – Ihr kompetenter Partner in Sachen Schadenfall – Abklärung, Schadenanalyse, Werkstoffe, Werkstoffanalyse / Materialanalyse, Korrosion, Korrosionsschutz, Korrosionsprüfung, Wasser – Analysen, Mikrobiologie, Kunststoffe, Kunststoff – Charakterisierung, Metallographie, Asbest – Untersuchungen. |
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